{"id":1255,"date":"2016-06-26T13:54:18","date_gmt":"2016-06-26T13:54:18","guid":{"rendered":"http:\/\/weltreise.wetterauer.de\/?page_id=1255"},"modified":"2016-06-29T03:50:16","modified_gmt":"2016-06-29T03:50:16","slug":"penang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/weltreise.wetterauer.de\/index.php\/penang\/","title":{"rendered":"Penang"},"content":{"rendered":"<h2>25.06.16 Tag 64<\/h2>\n<p>Unser erster Tag in Malaysia begann mit einer nicht enden wollenden Busfahrt. Mit einem Minivan fuhren wir in den fr\u00fchen Morgenstunden Richtung Grenz\u00fcbergang. Auf dem Weg zur Grenze begegneten uns ein paar \u00c4ffchen, K\u00fche , Hunde und Katzen auf der Stra\u00dfe.<br \/>\nDer Grenz\u00fcbergang verlief relativ z\u00fcgig, die Grenzbeamten waren, wie immer unfreundlich und der versprochene VIP Bus war letztlich doch nur ein Minivan. Manchmal w\u00fcrde ich diese Ticket Verk\u00e4ufer gerne anz\u00fcnden!<br \/>\nImmerhin haben wir jetzt neue Stempel und betraten, nach langer Zeit in Thaliand, endlich ein neues Land.<\/p>\n<p>Die Infrastruktur ist der thail\u00e4ndischen sehr \u00e4hnlich. Auffallend ist, dass hier wieder sehr viele Kautschukplantagen und Palmplantagen anzufinden sind. Wenn ich es nicht besser w\u00fcsste, w\u00fcrde ich fast sagen, dass Kautschuk scheinbar ein sehr wichtiger Rohstoff f\u00fcr viele Produkte ist.<br \/>\nNat\u00fcrlich f\u00e4llt auch sofort auf, dass Malaysia ein muslimisch gepr\u00e4gtes Land ist. Die Werbeplakate an den Stra\u00dfen zeigen verh\u00fcllte Frauen. Die Anzahl von Moscheen nimmt schon im S\u00fcden Thailands stark zu und sp\u00e4testens in Georgetown merkt man, dass der Islam den Alltag regelt. Denn schlie\u00dflich ist Ramadan. Dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag kamen wir in Georgetown an. Eine riesige Gro\u00dfstadt breitete sich vor uns aus. \u00dcberall stapeln sich die H\u00e4user in die Luft. Br\u00fccken, die bis zum Horizont reichen vernetzten auch den letzten Winkel mit der Gro\u00dfstadt. Vermutlich wurden wir in einem Inder Viertel raus gelassen, denn einfach jeder sah irgendwie indisch aus. Die Suche nach einem Hotel\u00a0ging, wie immer, sehr einfach von statten. Wir begn\u00fcgten uns mit der aller letzten Absteige. Daf\u00fcr war das Zimmer klimatisiert.<br \/>\nL\u00e4nger als einen Tag werden wir hier aber definitiv nicht verbringen.<br \/>\nViel Zeit zum Ausruhen haben wir uns nicht geg\u00f6nnt. Getreu dem Motto: Je weniger Zeit wir im Hotel verbringen, desto besser!<br \/>\nDer Versuch Geld zu wechseln scheiterte an den Wechselbuden. Denn die haben, bedingt durch Ramadan, sehr fr\u00fch geschlossen. Sobald es d\u00e4mmrig wird, ist es f\u00fcr die Ramadarianer n\u00e4mlich Zeit sich den Bauch voll zu schlagen. Da wird die Arbeit schon mal liegen gelassen. W\u00fcrde ich aber auch so machen, wenn ich&#8230; nein! Einfach nein!<br \/>\nDas Essen im Restaurant war schei\u00dfe und das Personal war irgendwann auch nicht mehr auffindbar, weil sie selbst etwas a\u00dfen.<\/p>\n<p>Noch schnell im Supermarkt einen Eistee gekauft und schon ging es wieder Richtung Hotel. Unterwegs trafen wir einige Angestellte aus der Tauchschule aus Ko Phi Phi. Kann mir bitte jemand ausrechnen, wie wahrscheinlich es ist, die in einem anderen Land, in einer solch gro\u00dfen Stadt wieder zu treffen?<br \/>\nDer Aufenthalt in Malaysia war notwendig, weil ein neues Visum beantragt werden musste.<br \/>\nUnd so verbrachten wir den Rest der Nacht mit Antoine (Franzose), Mark &amp; David (Spanier), zwei Blondinen (Franzosen) und eine andere Blondine (Deutsch &#8211; aber das erfuhren wir leider ein bisschen zu sp\u00e4t!). Gr\u00f6\u00dftenteils wurde Englisch gesprochen, aber Davids Akzent ist so hart und leider mangelt es ihm oft an englischen Vokabeln. Es wurde \u00fcberwiegend mit H\u00e4nden kommuniziert, was die Unterhaltung oftmals unfreiwillig komischer machte, als sie ohnehin schon war. Wir erfuhren n\u00e4mlich von David (ehemaliger Philosphie Student, der sich nach drei Jahren Studium die lebensrettende Frage stellte,\u00a0warum er das eigentlich studiert und bereist seitdem die Welt), dass Tauchen eigentlich sehr einfach ist, er aber schon mehrere Male beinahe dabei umgekommen w\u00e4re. Einmal war pl\u00f6tzlich der Lufttank in 18 Meter Tiefe leer, dann war er so bekifft, dass er nicht mehr wusste wo oben und unten war und ein anderes Mal ist er viel zu schnell aufgetaucht.<br \/>\nDie Geschichten, in Verbindung mit Davids hartem Akzent, waren sehr lustig.<\/p>\n<p><strong>Lustiger Funfact:<\/strong>\u00a0David erz\u00e4hlte, dass unser Tauchlehrer in Ko Phi Phi w\u00e4hrend der ganzen Zeit, die wir zusammen getaucht haben, voll drauf war.<br \/>\nDas erkl\u00e4rt im Nachhinein so einiges!<br \/>\nZusammen gingen wir durch verwinkelte Gassen und fanden uns irgendwann in einer Tempelanlage wieder in der eine Tanzauff\u00fchrung stattfand.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1255 gallery-columns-1 gallery-size-full'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/weltreise.wetterauer.de\/thumb_img_9771_1024\/'><img width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/weltreise.wetterauer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/thumb_IMG_9771_1024.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/weltreise.wetterauer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/thumb_IMG_9771_1024.jpg 1024w, https:\/\/weltreise.wetterauer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/thumb_IMG_9771_1024-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><div id='gallery-2' class='gallery galleryid-1255 gallery-columns-1 gallery-size-full'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/weltreise.wetterauer.de\/thumb_img_9772_1024\/'><img width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/weltreise.wetterauer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/thumb_IMG_9772_1024.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/weltreise.wetterauer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/thumb_IMG_9772_1024.jpg 1024w, https:\/\/weltreise.wetterauer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/thumb_IMG_9772_1024-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n<br \/>\nIm Anschluss fand noch eine Zauberauff\u00fchrung statt. Der Zauberer wurde wahrscheinlich kurz vor der Auff\u00fchrung krank und stattdessen trat f\u00fcr ihn der Hausmeister auf. Die Zaubertricks wurden\u00a0so schlecht ausgef\u00fchrt, dass am Ende keiner mehr klatschen konnte. Ich habe mich gef\u00fchlt als w\u00fcrde man mich zwingen das Super Talent zu schauen. Fremdsch\u00e4mfaktor: <strong>948.238.776.432<\/strong>!<br \/>\nDanach besuchten wir noch einen Inder am Stra\u00dfenrand und bestellten Brot mit h\u00f6llisch scharfem H\u00fchnchen. Den Katzen hat es geschmeckt. G\u00fcnstig war es aber immerhin!<\/p>\n<p>Sp\u00e4t in der Nacht buchten wir noch unser Ticket f\u00fcr die Weiterreise. Am 26.06.16 geht es weiter zu den Cameron Highlands.<br \/>\nDie Nacht in Georgetown war sehr lustig und wir haben viele nette Leute kennengelernt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25.06.16 Tag 64 Unser erster Tag in Malaysia begann mit einer nicht enden wollenden Busfahrt. 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